Duales Ausbildungssystem & Rechte

Das duale Ausbildungssystem

Das duale System der Berufsausbildung ist das international anerkannte Erfolgsmodell im deutschsprachigen Raum. Auszubildende lernen die praktische Arbeit direkt im Ausbildungsbetrieb und erhalten parallel das theoretische Fachwissen und Allgemeinbildung in der Berufsschule.

Wichtige Grundlagen, Gesetze und Merksätze

  • Zwei Lernorte: Ausbildungsbetrieb (fachpraktische Ausbildung) und Berufsschule (Fachtheorie, Wirtschaft, allgemeinbildende Fächer)
  • Ausbildungsdauer: In der Regel 2 bis 3,5 Jahre; Verkürzung bei hervorragenden Leistungen oder Vorbildung möglich
  • Ausbildungsvertrag: Schriftlicher Vertrag mit Beginn, Dauer, Ausbildungsvergütung, Probezeit (1 bis 4 Monate) und Urlaubstagen
  • Berichtsheft / Ausbildungsnachweis: Regelmäßig zu führender Tätigkeitsnachweis als offizielle Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung
  • Prüfungen durch Kammern (IHK/HWK): Zwischenprüfung (bzw. gestreckte Abschlussprüfung Teil 1) und finale Gesellen- oder Abschlussprüfung
  • Perspektiven: Staatlich anerkannter Berufsabschluss mit Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Studium

Interaktive Übungen (7)

Der Ausbildungsvertrag – Rechte und Pflichten

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