Psychoanalyse, Persönlichkeit & Entwicklung

Sigmund Freud, Psychoanalyse & Unbewusstes

Sigmund Freud (1856–1939) begründete die Tiefenpsychologie und Psychoanalyse. Nach Freud wird menschliches Handeln maßgeblich von unbewussten Trieben, verdrängten Konflikten und Kindheitserfahrungen gesteuert.

Wichtige Konzepte, Modelle und Forschungsergebnisse

  • Eisbergmodell: Nur ein kleiner Teil (ca. 10–20%) unserer Psyche ist bewusst; das Vorbewusste und das dynamische Unbewusste liegen unter der Oberfläche
  • Strukturmodell der Psyche (3 Instanzen): 1. Das 'Es' (Lustprinzip, Triebe) ➔ 2. Das 'Über-Ich' (Moral, Gewissen) ➔ 3. Das 'Ich' (Realitätsprinzip, Vermittler)
  • Abwehrmechanismen: Strategien des Ichs zum Schutz vor Angst (z. B. Verdrängung, Projektion, Rationalisierung, Sublimierung, Verschiebung)
  • Traumdeutung: 'Der Traum ist der Königsweg zum Unbewussten' – Unterscheidung zwischen manifestem (erinnertem) und latentem Traum
  • Psychoanalytische Behandlung: Freie Assoziation, Deutung von Widerständen und Übertragungsphänomenen auf der Couch

Interaktive Übungen (5)

Sigmund Freud – Leben und Werk

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